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Loop Unlimited

Regie: Franz Wanner    → Biografie anzeigen   
Regie: Stefan Römer    → Biografie anzeigen   
Land: Deutschland
Jahr: 2011
Synopsis: Wie lässt sich das Phänomen des Retro-Chic und der kulturellen Wiederholung künstlerisch reflektieren? „Loop Unlimited“ stellt in vier Videoloops je einen inhaltlichen Bezug zwischen Maschine und künstlerischem Effekt her. Die Tonspuren sind so komponiert, dass sich bei paralleler Abspielung der unterschiedlich langen Clips im selben Raum eine stets andersartige akustische Überlagerung ergibt. Die Bilder ergänzen sich mit eingeblendeten und gesprochenen Texten sowie Vitage-Synthesizer-Sounds zu einer selbstreflexiven Loop-Erzählung.
audio – „ich höre“ Die gezeigten und für die Tonspur genutzten Echo-Maschinen der 1960er und 70er Jahre finden gegenwärtig in einem breiten Spektrum der Popmusik eine Renaissance.
video – „ich sehe“ Die Filmloopmaschine als umgebauter Projektor wird als fetischistisches Ausstellungsobjekt der zeitgenössischen Kunstszene gezeigt.
laboro – „ich arbeite“ oder „ich bemühe mich“ Borsten sind in einer repetetiven Bewegung in der Doppeldeutigkeit des Malens und Reinigens zu sehen.
facio – „ich mache“ Eine weibliche Stimme fordert in Anlehnung an Orson Welles' Film „F for Fake“ die Komplizenschaft des Publikums heraus, sich an der Produktion und Zerstörung von Bildern und ihrem kommerziellen Wert zu beteiligen.
Sprache: Deutsch

Technische Angaben

Format: DVD
Verleihstatus: Ausleihbar nach Rücksprache
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 1
Farbe: Farbe
Anzahl Akte: 1