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Minima moralia

Regie: Robert Lee    → Biografie anzeigen   
Land: Kanada
Jahr: 1990 bis 2005
Synopsis: Der Autor und Videomacher Robert Lee hat einen großen Teil seiner Arbeit neu geschnitten und sie damit in ein neues architektonisches Gesamtgefüge transformiert. Das Ergebnis ist ein Langfilm, MINIMA MORALIA, gleichzeitig eine Retrospektive und eine Kollektion von Weltpremieren, bestehend aus sechs Teilen: Capitale de la Douleur (2001), AK47 (2000), Minima Moralia (1998), Grand Guignol (1995), Myopia (1993) und Incidence of Storage Space (1990). In diesen sechs Videos, die die Arbeit von fünfzehn Jahren umfassen, verbinden sich Lees eloquente und rätselhafte Monologe mit allen Tiefen des Lebens, die beiläufig an einem vorbeiziehen: die eigenartige Treffsicherheit von schlechten Witzen, der unterbrochene Tagtraum in der U-Bahn, die leidigen Nächte, in denen „jeder Radiosong der unpassendste Weg war, den ich mir vorstellen konnte, um nach etwas zu fragen, von dem ich noch nicht wusste, wie sehr ich es nicht wollte.“ Heterogene Bild- und Textsorten in verschiedenen Schwarz-Weiß-Tönen (das gilt auch für die gesprochenen Texte) verbinden sich zu einem Gewebe, das auch nach der Umstrukturierung seines Gesamtwerkes erst durch die wahrnehmende Aktivität des Zuschauers, den Grad seiner sinnlichen und gedanklichen Einbindung, eine vorübergehende Geschlossenheit erfährt.

Technische Angaben

Format: DVD
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 85
Farbe: Farbe
Ton: Stereo
Bildformat: 1:1,33
Bilder pro Sekunde : 25
Anzahl Akte: 1