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Don't Shoot Your Mouth Off

Regie: Elfe Brandenburger    → Biografie anzeigen   
Regie: Manon Wittmann    → Biografie anzeigen   
Land: Deutschland
Jahr: 1994
Synopsis: Zwei Frauen in gelben Hemden, die zwischendurch Bärte tragen, sitzen beim bunten Geburtstagsfestessen. Dabei fallen ihre Körper immer wieder in den Bewegungsrhythmus bekannter Songs, die im Hintergrund laufen. Die Texte sind wie in Karaoke-Videos eingeblendet: Männer erzählen von Missbrauch, Vergewaltigung und Mord an Frauen. Und doch werden die Lieder zu Ohrwürmern. Don't shoot your mouth off ist ursprünglich eine Videoinstallation: über Kopfhörer sind fünf Musikstücke zu hören, die durch ein Mikro mitgesungen werden können. Der Text ist mitlesbar als Untertitel zum Video, das inhaltlich nichts mit den Textinhalten der Songs zu tun hat. Da sitzen die beiden Filmemacherinnen am Tisch und essen eine Köstlichkeit nach der anderen, 27 Minuten lang. Manchmal verwandeln sie sich in zünftige, bärtige Saufkumpane. Die Songstexte berichten von der Ermordung oder der Vergewaltigung von Frauen. Oder von beidem. Die Melodien sind allgemein bekannt: Delilah (Tom Jones), Hey Joe (Jimi Hendrix), Diana (Hüsker Dü), Mind of a Lunatic (Geto Boys), Make U Sweat (Inner Circle). Der Film lief als Installation im Rahmen der Ausstellung "when tekkno turns to sound of poetry" in der shedhalle (Zürich/1994) und in den Kunstwerken (Berlin/1995). Im Oktober 2013 lief er im Rahmen des Werkleitz-Jubiläums-Programms "Utopien vermeiden" im Kinosaal (ohne Installationsausstattung).
Sprache: Englisch, Deutsch

Technische Angaben

Format: DVD
Verleihstatus: Ausleihbar nach Rücksprache
Fassung: OmU
Sprache der Untertitel: Englisch
Auflösung: 720x576
Größe: 1,34 GiB
Container: MPEG-PS
Codec: MPEG-2, AC-3
Laufzeit in Minuten: 26
Farbe: Farbe
Ton: Stereo
Bildformat: 1:1,33
Projektionsformat: 4:3
Bilder pro Sekunde : 25