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Cut

Regie: Matthias Müller    → Biografie anzeigen   
Regie: Christoph Girardet    → Biografie anzeigen   
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Synopsis: "Der Körpers als Wunde, die nicht heilt.“ "Der Titel dieser fein getakteten Schnipselorgie bezieht sich nicht nur auf den wichtigsten Aspekt der Footage-Collage-Technik, nämlich den Film(aus)schnitt, sondern auch auf den Schnitt durch menschliches und sonstiges Gewebe. Und also wird geritzt, geschlitzt, gebrannt, gestochen, geblutet, versehrt und genäht, sozusagen was das Zeug hält. Ein haptisch-sinnliches Vergnügen, aus dem man, wie immer bei Girardet/Müller, auch ein nerdiges Ratespiel machen kann: Wer erkennt die Clips von Cronenberg bis Buñuel, von HOUSE OF WAX bis WILD AT HEART?" Viennale, festival catalogue, Vienna, October 2013 "(…) Auf riesigem Format sieht man Schnitte in menschliche Körper, Ameisen krabbeln aus Hautlöchern, Wunden werden zusammengenäht, aus einem Ausguss quillt Blut, jemand zieht sich eine hautartige Maske vom Gesicht. Kuratorin Ute Stuffer: 'Die Tonspur ist kongenialer Bestandteil in CUT… man hört das Ticken des Metronoms, das Tropfen eines Wasserhahns immer wieder, die das unerbittliche Zerrinnen der Zeit auch markieren.' Jugendwahn. Schönheitsoperationen. Krimi-Medien-Müll. Die Angst vor dem Altern und dem Sterben – CUT gleicht einer Zustandsbeschreibung unserer Zeit, der Äußerlichkeiten wichtiger sind als menschliche Werte: Unter der glanzvollen Oberfläche vorherrschender medialer Bilder verbirgt sich ein monströser gesellschaftlicher Körper, den Girardet und Müller auf verstörende Weise freilegen." Anette Schneider: Christoph Girardet & Matthias Müller – Tell Me What You See. Deutschlandradio Kultur – Kulturtipp, January 11, 2014 "Die jüngste Arbeit CUT hat keine erzählerische, sondern eine visuelle, assoziative Struktur. Im Mittelpunkt steht der menschliche Körper. Zurzeit ein großes Thema, wie beide finden. Auf der seinen Seite stehe die Fantasie des formbaren, optimierten Körpers und die Versprechen der plastischen Chirurgie, den Verfall aufzuhalten, erläutert Müller. 'Gleichzeitig ist der Körper die zentrale Quelle für Angst, Beunruhigung und Horror.' In CUT treffen bandagierte, fiebrige, verletzte Körper, Haut, Fleisch, Schnitte, Wunden und Narben auf anorganische Materie. Im Aufeinanderprallen laden sich die Bilder auf nahezu unheimliche Weise gegenseitig auf. So wirkt das aufgeschnittene Kissen, aus dem die Füllung quillt, belebt. Im Raum nebenan steht eine Art Seziertisch mit 600 Filmstills aus CUT, der einen wertvollen Einblick in die Arbeitsweise von Müller und Girardet gewährt. Faszinierend."
Sprache: Deutsch
Schlagworte: Experimentalfilm

Technische Angaben

Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF
Auflösung: 1920x1080
Größe: 935,8 MB
Container: MP4 (MPEG-4)
Codec: H.264, AAC
Laufzeit in Minuten: 13
Farbe: Farbe
Bildformat: 1:1,37
Bilder pro Sekunde : 24
Anzahl Akte: 1