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Constructed Futures: Haret Hreik - Installation

Regie: Sandra Schäfer    → Biografie anzeigen   
Land: Deutschland, Österreich
Jahr: 2017
Synopsis: Das schiitisch dominierte Viertel Haret Hreik in Beirut beherbergt nach außen unsichtbar das Hauptquartier der Hisbollah-Partei. 2006 bombardierte die israelische Armee das Viertel, die Hisbollah baute es in der Folge rasch wieder auf. Dieses Wiederaufbauprojekt ist Teil eines kriegerischen Konflikts und geopolitischen Gefüges, in dem Architektur an der Herstellung von Raum, Landschaft und Erinnerung beteiligt ist. Die Videoinstallation zeigt Büros, in denen der Wiederaufbau geplant und entworfen wurde, eine der wiederaufgebauten Wohnungen selbst sowie eine Mehrzweckhalle, in der regelmäßig die Sympathisanten der Hisbollah zusammenkommen, um Videoansprachen des Parteiführers Hassan Nasrallah beizuwohnen. Was bedeutet es, wenn Neubauten sich ohne Risse und Brüche in die bestehende städtische Struktur und in individuelle Erinnerungen einfügen sollen? Wie wird die Interpretation des Widerstands durch die Hisbollah zum beherrschenden Projekt, das sich räumlich manifestiert? Was bedeutet das Bauen, das keinen Platz für Ruinen und Gedenken lässt, weil es in einer Logik kurzer Intervalle von Kriegslosigkeit denkt?
Sprache: Arabisch, Englisch
Forumsjahr: 2017

Technische Angaben

Format: Datei
Verleihstatus: Nur interne Sichtung
Fassung: OmU
Sprache der Untertitel: Englisch
Auflösung: 1920x1080
Größe: 39,7 GB
Container: Quicktime
Codec: ProRes 422 (HQ); PCM
Laufzeit in Minuten: 29
Farbe: Farbe
Ton: Stereo
Bildformat: 1:1,78
Bilder pro Sekunde : 25