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Akiya

Regie: Jonna Kina    → Biografie anzeigen   
Land: Finnland, Japan, USA
Jahr: 2020
Synopsis: Ein Tonbandgerät spielt ein Lied, das eine Geschichte über die steigende Zahl verlassener Häuser und Gebäude in Japan erzählt – im alten Stil des Noh, einer traditionellen japanischen Theaterform. Akiya zeigt keine Bilder von unbewohnten Gebäuden – diese aktuelle Geschichte dient vielmehr als konzeptioneller Ausgangspunkt. Der Text des Gedichts wird im Japanisch der archaischen Muromachi-Zeit (1333–1573) vorgetragen. Es basiert auf aktuellen Zeitungsartikeln und poetischen Fragmenten, auf Metaphysik und eigentümlichem Humor und verleiht der Stimme, die wir hören, Charakter und Persönlichkeit. Das Lied wird eher mit der Maschine als mit dem Menschen assoziiert. Die Darstellerin wird zur Maschine und die Maschine zur Darstellerin. Indem die Arbeit die traditionelle Erzählform mit einer zeitgenössischen Interpretation des aktuellen Phänomens der desolaten Häuser konfrontiert, entsteht eine Zukunftsmythologie beziehungsweise ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Sprache: Japanisch
Forumsjahr: 2020
Schlagworte: Experimentalfilm

Technische Angaben

Format: Datei
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF
Auflösung: 4152x3114
Größe: 59,4 GiB
Container: QuickTime
Codec: ProRes 4444, PCM
Laufzeit in Minuten: 5
Farbe: Farbe
Ton: 5.1
Bildformat: 1:1,33
Bilder pro Sekunde : 24