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At Eltham, a Metaphor on Death

Regie: Arthur Cantrill    → Biografie anzeigen   
Regie: Corinne Cantrill    → Biografie anzeigen   
Land: Australien
Jahr: 1973, 1974
Synopsis: Eine Metapher über den Tod: ein Experiment von Corinne Cantrill, bei dem sie anhand einer Landschaft, die Ansicht eines Flußes durch Eukalyptus gesehen, den Effekt von manuellem “Kameraspiel” der mechanischen Funktionen der Bolex-Kamera - Blende, Fokus und Linse - auf Licht, Farbe und Kontur des Gezeigten veranschaulicht. Der Gesang der Glockenhonigfresser wird authentisch wiedergegeben.

Der Film ist Charles Buckmaster gewidmet, 1972 verstorbener Dichter aus Melbourne. Der Film beginnt und endet mit einer seiner Äußerungen, die er auf einer Steinmauer hinterlassen hat, und die allmählich verbleicht.

„(…) ein Landschaftsfilm von Corinne Cantrill: (…) durch eine Serie gebrochener, unregelmäßiger Ansichten einer stark bewaldeten Landschaft, durch das Öffnen und Schließen des Kameraverschlusses in variierenden Intensitätsgraden von Licht gezeigt, zeigt uns die Filmemacherin ein lyrisches Ensemble von Helligkeit und Dunkelheit, strahlendem Sonnenschein und tiefem Schatten. Die natürlichen Rhythmen der Zeit, unterteilt in Tag und Nacht, werden unterbrochen, kondensiert und durch die Kamera neu angeordnet. Im Zuge dieses Prozesses verändert sich unsere Wahrnehmung der Landschaft auf radikale Weise, wird doch der Lichteinfall, den unsere Augen wahrnehmen, manipuliert. Ähnlich anderer Arbeiten der Cantrills, ist dieser Film eine rastlose und unnachgiebige Herausforderung unserer konventionellen Wahrnehmung der Dinge. Der Film ist lyrisch, seine Musik aber ist atonal, disharmonisch, gar misstönend – und provoziert dadurch bei uns ein neues Bewusstsein.“ (Andrew Pike: The Cantrills – The Art of Seeing)
Sprache: Kein Dialog
Schlagworte: Experimentalfilm

Technische Angaben

Format: 16mm
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 24
Farbe: Farbe
Ton: Lichtton
Bildformat: 1:1,33
Länge in Meter: 250
Gewicht: 1.2
Anzahl Akte: 2