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Rice and Characters Realm

Deutscher Titel: Im Reis der Zeichen
Deutscher Titel: Im Reis der Zeichen
Regie: Choi Bin Chuen    → Biografie anzeigen   
Regie: Meggie Schneider    → Biografie anzeigen   
Land: Deutschland
Jahr: 2000, 2001
Synopsis: Im Chinesischen besteht das Wort „übersetzen“ – Fan Yig – aus zwei Zeichen:

Fan – drehen, wenden, (ver-)ändern...
Yig – übertragen, übersetzen...

„Im Reis der Zeichen“ zerlegt Fan Yig in 13 eigenständige Subzeichen, ordnet
diese chronologisch und weist jedem eine Bildkomposition zu, die aus der
Materialität wie aus der Bedeutung des einzelnen Zeichens gewonnen wurde. 
Von einer Toncollage aus O-Tönen und chinesischen Popsongs unterstützt, 
fügt der visuelle Diskurs des Films in seinem Verlauf und in seinem Vollzug das Ursprungszeichen – Fan Yig – wieder zusammen. 
Die Bildlichkeit des Zeichens und die Zeichenhaftigkeit des Bildes verschränken sich und führen die Bedeutung an ihre Ränder:

„Ein Traum: eine fremde (befremdliche Sprache) kennen und sie dennoch nicht verstehen:
in ihr die Differenz wahrnehmen, ohne dass diese Differenz freilich jemals durch die oberflächliche Sozialität der Sprache, 
durch Kommunikation oder Gewöhnlichkeit eingeholt und eingeebnet würde; in einer neuen Sprache positiv gebrochen, 
die Unmöglichkeit der unsrigen erkennen; unsere „Wirklichkeit“ unter dem Einfluss anderer Einteilungen, einer anderen Syntax auflösen.“
(Roland Barthes, 1970)
Sprache: Deutsch
Schlagworte: Experimentalfilm

Technische Angaben

Format: Betacam SP
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OmU
Sprache der Untertitel: Englisch
Laufzeit in Minuten: 9
Farbe: Farbe
Ton: Stereo
Anzahl Akte: 1