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Formen der Fremdheit

Regie: Karola Schlegelmilch    → Biografie anzeigen   
Land: Deutschland
Jahr: 2005
Synopsis: Der Film bringt Beispiele von Aneignungen, Schicksalen, Vermischungen und Unverständnis, wie die Künstlerin es im Aufeinandertreffen westafrikanischer und europäisch-westlicher Kultur gefunden hat. Er zeigt Straßensituationen, erzählt Erlebnisse von Westeuropäern, die sich in Westafrika niederließen und zitiert Zeitungsartikel – Materialien, die sie auf Reisen nach Ghana, Benin und in den Senegal sammelte. Gisa, die mit ihrer Tochter Madita mehrere Jahre in Burkina Faso lebte, beschreibt Momente der Nähe und Fremdheit dort. Viele der Beispiele spiegeln die Unabsehbarkeit wider, mit der Schicksale und Vorhaben, die im Miteinander so verschiedener Kulturen entstanden, sich einen eigenen Weg suchen. Vertrautes zeigt sich im fremden Umfeld manchmal grotesk, manchmal poetisiert. Und immer wieder scheinen in den Bildern und Geschichten Motive durch, die eine Grundlage sein könnten für Faszinationen und Sehnsüchte gegenüber dem (hier westafrikanischen) Anderen. FORMEN DER FREMDHEIT beschäftigt sich mit der Frage, was für ein Kontakt zur Fremde überhaupt möglich ist. Der Film ist auf Super-8 und Mini-DV gedreht. Durch die Materialwirkungen und den Wechsel von Momentaufnahmen und aus der Zeit gehobenen bildhaften Einstellungen entsteht gelegentlich ein schwebender Zustand zwischen Vorstellung und konkretem Alltag.
Sprache: Deutsch
Schlagworte: Experimentalfilm

Technische Angaben

Format: MiniDV
Verleihstatus: Ausleihbar nach Rücksprache
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 58
Farbe: Farbe