Mes entretiens filmés

Werk


Meine gefilmten Gespräche
Boris Lehman    → Biografie anzeigen   
Belgien
1997
Französisch
1998
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Der Belgier Boris Lehman zählt zu den großen Einzelgängern des europäischen Kinos, die niemals aufgeben, ungeachtet aller Marktstrukturen, die Filmen wie seinen eigentlich keine Chance bieten. Mit der ihm eigenen Wärme und Ironie zeigt er in Mes entretiens filmés sich selbst und die Arbeit an seinen Filmen.
Boris Lehman: ''Ein seltsames Abenteuer, diese Entretiens filmés. Als Gag, Laune, Schabernack oder Persiflage begonnen, ein wenig zu ernsthaft fortgesetzt und in heiterer Sorglosigkeit beendet - und jetzt ist es dennoch beinahe ein richtiger Film geworden. Man kann ihn als Manifest des unabhängigen und handwerklich gemachten Films, des von finanziellen und professionellen Zwängen freien Kinos sehen, oder aber als Einführung in das filmische Werk von Boris Lehman oder wiederum auch als Freundschafts- und Treuebeweis für Nahestehende. Natürlich ist darin vom Kino die Rede, aber vor allem sieht man unmittelbar, wie sich das Kino von Boris Lehman konstituiert. Zunächst war der Film nur als Persiflage oder als Kritik der Cineasten-Gespräche, vor allem der von Labarthe und Bazin konzipierten berühmten Serie 'Cinéastes de notre temps', gedacht. Am Ende stellte sich heraus, daß das Gespräch nur ein Vorwand war, und daß beinahe unmerklich ein ganz unvorhergesehener Film Gestalt angenommen hat.''